Landkreis Friesland

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Abfall: Gartenabfälle entsorgen

Allgemeine Informationen

Generell müssen Garten- und organische Küchenabfällen einer Verwertung zugeführt werden.

Eine Verwertung findet statt, wenn die Pflanzen z.B. kompostiert werden, als Häcksel z.B. zum Mulchen oder die gewerbliche Nutzung in einem Biomassekraftwerk.

Diese organischen Abfälle sind zu schade, um sie als Restabfall zu entsorgen. Mit Hilfe der braunen Biotonne oder dem Komposthaufen können Sie die täglich anfallenden organischen Abfälle aus Küche und Garten sammeln und der Kompostierung zuführen.

Die Biotonne wird während der Vegetationsperiode immer 14-täglig abgeholt, gleich welcher Abfuhrrhythmus für die Restabfalltonne gewählt wird. In der kalten Jahreszeit  (Dezember bis Februar) alle vier Wochen (Siehe Abfuhrkalender). Für zusätzlichen Bedarf an Biotonnen z.B. bei größeren Gärten kann gegen Gebühr eine zusätzliche Gartenabfalltonne beantragt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Der Landkreis Friesland verwertet die Bioabfälle gemäß der Abfallentsorgungsatzung in Verbindung mit den geltenden Gesetzen.
Die Gebührenerhebung erfolgt durch die Gemeinden.

Die Beseitigung von Gartenabfällen durch Verbrennen ist eine Ausnahme und wird nur für mit Schadorganismen befallen Pflanzen erteilt

Die Ausnahmegenehmigung erteilt die untere Abfallbehörde des Landkreises Friesland.

Welche Gebühren fallen an?

Die Entsorgung von bis zu 4 m³ Ast- und Strauchwerk an den Entsorgungsanlagen ist kostenfrei. Anlieferung maximal 2m³ pro Anlieferungstag. Als Ast- und Strauchwerk gelten alle Äste und Sträucher länger als Armlänge (zu lang für die Biotonne = sperrig)

Feine Bioabfälle (Gras, Moos, Blätter, Häcksel, Heckenschnitt usw.) sind kostenpflichtig. Eine Annahme erfolgt in der zentralen Annahmestelle im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels oder über die Biotonne.

Rechtsgrundlage
Was sollte ich noch wissen?

Öffentliche Brauchtumsfeuer, z.B. Osterfeuer werden von der Pflanzenabfallverordnung nicht erfasst.
Brauchtumsfeuer müssen bei den Gemeinden angemeldet werden und werden z.B. aus Brandschutzgründen kontrolliert.
Private Osterfeuer ohne öffentlichen Zugang sind nicht genehmigungsfähig.

Das Verbrennen von stückigem, trockenem Holz z.B. in einem Feuerkorb, Lagerfeuer z.B. im Rahmen einer Veranstaltung, Feier benötigt ebenfalls keine Genehmigung.

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