Landkreis Friesland

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26441 Jever

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Außerbetriebsetzung (Abmeldung)

An wen muss ich mich wenden?

Außerbetriebsetzungen kann jede Kfz-Zulassungsbehörde in Deutschland vornehmen.

Im Landkreis Friesland können Sie sich an die Hauptstelle in Jever oder an die
Außenstelle in Varel
wenden.
Hier finden Sie die Kontaktdaten der Zulassungsstellen Friesland.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für weitere Infos und Hinweise klicken Sie bitte auf die entsprechende Zeile

 
 
 
 

Hinweise:
Die Zulassungsbescheinigung Teil II (andere Bezeichnungen: ZB II, Fahrzeugbrief) wird bei einer Außerbetriebsetzung nicht  mehr benötigt. Das gilt auch für einen Fahrzeugbrief des alten Musters.
Eine Anforderung ggf. bei einer Bank/Kreditinstitut ist deshalb hier nicht notwendig.
Dies gilt nicht, wenn gleichzeitig andere Änderungen erforderlich sind wie z.B. Namensänderung oder technischen Änderung usw.

Kennzeichenentstemplung:
Die Kfz-Kennzeichen dürfen vom Halter oder anderen Personen nicht selbst entstempelt werden! Werden nicht-gesiegelte Kennzeichen zur Außerbetriebsetzung/ Umschreibung vorgelegt, fehlt der Nachweis, dass es sich ursprünglich um die Original-gesiegelten Kennzeichen gehandelt hat. Deshalb wird eine entsprechende Erklärung verlangt und diese Kennzeichen zur weiteren Vergabe gesperrt, so dass eine weitere Verwendung nicht mehr möglich ist.
Ausnahme: Für Fahrzeuge die ab 01.01.2015 zugelassen worden sind, steht alternativ das Online-Außerbetriebsetzungsverfahren zur Verfügung.  Einzelheiten dazu erfahren Sie hier ...

Welche Gebühren fallen an?
Basisgebühren (Verwaltungsgebühren incl. evtl. KBA-Gebühr)
 

Außerbetriebsetzung

 
a) innerhalb oder ausßerhalb des Zulassungsbezirks7,80 €
b) internetbasiert6,30 €

evtl. zusätzliche Gebühren bei Verschrottung durch einen Verwertungsbetrieb:

 

Bestätigungsvermerk der Zulassungsstelle bei Vorlage eines Verwertungsnachweises gleichzeitig mit der Außerbetriebsetzung

5,10 €
Bestätigungsvermerk der Zulassungsstelle bei Vorlage eines Verwertungsnachweises zu einem späteren Zeitpunkt10,20 €
  
Zahlungsarten
  • Barzahlung
  • EC-Kartenzahlung
Anträge / Formulare

Ein schriftlicher Antrag ist nicht nötig, wenn Sie persönlich erscheinen. Unter Vorlage der o.g. Unterlagen können Sie die Änderung persönlich bei der Zulassungsbehörde beantragen. Beauftragen Sie eine andere Person, einen Zulassungsdienst oder einen Händler, empfehlen wir die Verwendung des unten stehenden Antragsformulares.

Was sollte ich noch wissen?


i-Kfz - Online-Außerbetriebsetzung
Seit 2015 besteht die Möglichkeit, ein Fahrzeug auch im Online-Verfahren (i-Kfz) außer Betrieb zu setzen. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, finden Sie hier...


Letzte Fahrt mit dem außer Betrieb gesetzten Fahrzeug:
Rückfahrten nach Außerbetriebsetzung und Entstemplung der Kennzeichenschilder dürfen mit dem bisher zugeteilten und entstempelten Kennzeichen bis zum Ablauf des Tages der Außerbetriebsetzung durchgeführt werden, wenn sie von der Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt sind (§ 10 (4) FZV). Eine räumliche Begrenzung auf den Zulassungsbezirk oder angrenzenden Bezirk ist bei diesen Rückfahrten seit 01.11.2012 nicht mehr vorgegeben.


Nach einer Außerbetriebsetzung wird das Kennzeichen innerhalb weniger Tage wieder frei, wenn es nicht reserviert ist
Wenn Sie Ihr Fahrzeug außer Betrieb setzen, und Sie ihr Kennzeichen für dieses oder ein anderes Fahrzeug wieder verwenden möchten, müssen Sie es bei der Außerbetriebsetzung vorreservieren lassen, da es seit dem 2015 keine automatische Freigabesperre mehr gibt. Wenn Sie die Außerbetriebsetzung bei uns persönlich beantragen, können Sie den entsprechenden Reservierungswunsch direkt abgeben. Wenn Sie jemanden beauftragen, empfehlen wir, unseren Vordruck "Antrag auf Außerbetriebsetzung" zu verwenden, in dem Sie Ihren Reservierungswunsch angeben können. (siehe unten).

Weitere Infos dazu lesen Sie hier...


Hinweis bei Rückfahrt mit dem Altfahrzeug nach der Außerbetriebsetzung , wenn das Kennzeichen schon auf ein anderes Fahrzeug übertragen wurde:
Die Übertragung des Kennzeichens auf Ihr Nachfolgefahrzeug ist bei der Außerbetriebsetzung problemlos möglich. Falls auf Ihren Wunsch hin aber auch die alten Kennzeichenschilder weiterverwendet werden sollen, und diese somit zuerst entstempelt und anschließend für das neue Fahrzeug neu gesiegelt wurden (neue codierte Zulassungssiegel und i.d.R. andere HU-Plakette), können Sie diese Schilder nicht mehr für die Rückfahrt des Altfahrzeuges verwenden, weil nach § 10 (4) Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) für die Rückfahrt mit Ihrem Altfahrzeug die bisherigen, entstempelten Kennzeichenschilder angebracht sein müssen. Bei Zuwiderhandlungen kann der Tatbestand des Kennzeichenmißbrauchs vorliegen.
Planen Sie also die Kennzeichenübernahme und anschließend eine Rückfahrt mit Ihrem Altfahrzeug, müssten Sie für das neue Fahrzeug neue Kennzeichenschilder anfertigen lassen, damit Sie die alten entstempelten Schilder noch für die Rückfahrt des Altfahrzeuges verwenden können.
Möchten Sie die Kosten für die Neuanfertigung der Kennzeichenschilder sparen, empfehlen wir deshalb, das Altfahrzeug evtl. schon vorher zum letzten Standort zu überführen, damit sie keine Rückfahrt mehr vornehmen müssen.


Außerbetriebsetzung eines im Ausland zugelassenen Fahrzeuges
Die Umschreibung eines im Ausland zugelassenen Fahrzeuges nach hier ist möglich, weil in diesen Fällen gleichzeitig eine neue Zulassung beantragt wird. In diesen Fällen wird eine Mitteilung über diese Umschreibung an das Kraftfahrtbundesamt erzeugt, die wiederum die ausländische Zulassungsbehörde über die Umschreibung benachrichtigt. Die alleinige Außerbetriebsetzung eines noch im Ausland zugelassenen Fahrzeuges ist nicht möglich. Es wird empfohlen, dies im betreffenden Staat durchführen zu lassen oder über die Botschaft des betreffenden Staates zu beantragen.


Verlust von Dokumenten oder Kennzeichen:
Wer muss die Verlusterklärung für ZB I oder Kennzeichen unterschreiben?
Generell muss der zuletzt eingetragene Fahrzeughalter die Verlusterklärung abgeben. Wird das Fahrzeug z.B. einem Händler ohne ZB I/Kennzeichen übergeben, so sollte der Halter dem Händler eine von ihm unterschriebene Verlusterklärung aushändigen, damit der Händler die Außerbetriebsetzung oder Ummeldung vornehmen kann.
Geht ZB I /Kennzeichen nach der Fahrzeugübergabe beim Händler verloren, so darf der Händler die Verlusterklärung selbst abgeben, wenn er der Zulassungsbehörde einen Kaufvertrag vorlegt, aus dem hervorgeht, dass ZB I / Kennzeichen vom Halter übergeben wurden.
Kann ein solcher Kaufvertrag nicht vorgelegt werden, so wird eine Bestätigung des bisherigen Halters verlangt, dass er nicht mehr im Besitz der ZB I / der Kennzeichen ist.
Die Möglichkeit der Bestätigung ist auf unseren Formularen bereits vorgesehen.

Die Verlusterklärungen steht zum Herunterladen zur Verfügung (siehe unten), können aber auch vor Ort vom Halter ausgefüllt werden.


Die ZB II (Fahrzeugbrief) ist verloren gegangen?
Eine Außerbetriebsetzung ist dennoch möglich, weil die ZB II hierfür nicht benötigt wird. Zu Fragen der Aussstellung einer Ersatz-ZB II finden Sie hier weitere Infos.


Altes Recht: längerfristige Außerbetriebsetzungen
Seit 2007 wird zwischen "vorübergehender" und "endgültiger" Stilllegung nicht mehr unterschieden. Statt dessen gibt es nur noch die "Außerbetriebsetzung".
Dadurch ist auch nach längerer Außerbetriebsetzungszeit (früher längstens 1 1/2 Jahre) eine Wiederinbetriebnahme ohne Neuabnahme/Vollabnahme (§ 21 StVZO) des TÜV möglich. Lediglich der Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung muss bei einer evtl. Zulassung vorgelegt werden. Ebenso muss das Fahrzeug einem genehmigten Typ entsprechen (Betriebserlaubnis).


Altes Recht:  Abmeldebescheinigung
Bis 2007 wurde bei einer Außerbetriebsetzung der Fahrzeugschein eingezogen und dafür eine Abmeldebescheinigung ausgestellt.
Seit 2007 gibt es keine "Abmeldebescheinigung" mehr. Die Außerbetriebsetzung wird statt dessen in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) vermerkt und dieser wieder ausgehändigt.
Die Zulassungsbescheinigung Teil I ist zusammen mit der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) für eine Wiederinbetriebnahme aufzubewahren bzw. einem evtl. Erwerber auszuhändigen.


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