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E-Kennzeichen für Elektrofahrzeuge

Allgemeine Informationen

E-Kennzeichen für Elektrofahrzeuge © Landkreis Friesland

Die Ausgestaltung des Kennzeichens folgt der technischen Ausgestaltung des sog. Oldtimer-Kennzeichens mit dem Unterschied, dass statt des Buchstabens "H" der Buchstabe "E" hinter der Erkennungsnummer anzufügen ist.

Das Elektromobilitätsgesetz definiert, was unter dem Begriff Elektrofahrzeug zu verstehen ist und wie diese Fahrzeuge zu kennzeichnen sind. Darüber hinaus gibt es den Kommunen vor Ort die Möglichkeit, E-Autos im Straßenverkehr zu privilegieren (u. a. durch kostenfreie Parkplätze oder Nutzungsrechte für Busspuren). Mit dem Gesetz können die Kommunen die für ihren Geltungsbereich passenden Maßnahmen ergreifen.

Das neue Nummernschild ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem die Bundesregierung die Elektromobilität in Deutschland fördert. Dazu zählen neben den Privilegien beim Parken und der Benutzung von Sonderfahrspuren u. a. noch die Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos.(Quelle: BMVI)

Voraussetzungen:

  1. formloser schriftlicher Antrag
  2. gilt für die Fahrzeugklassen:
    L3e, L4e, L5e und L7e, sowie für M1, N1 und N2 (bis zu 4.250 kg Gesamtmasse)
  3. bei reinen Elektrofahrzeugen oder Fahrzeugen mit Brennstoffzelle kann ohne Nachweis ein E-Kennzeichen zugeteilt werden. Dies betrifft die Antriebsart mit der Schlüsselnummer 0004, 0015, 0016, 0017 und 0018. Die Schlüsselnummer finden Sie in der Zulassungsbescheinigung Teil II/Fahrzeugbrief und in der Zulassungsbescheinigung Teil I/Fahrzeugschein unter Feld 10.

  4. bei allen anderen Elektrofahrzeugen sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
  • der CO² Ausstoß ist kleiner oder gleich 50g/km oder
  • die Reichweite ist größer oder gleich 30km (bzw. 40 km gültig ab 2018)
  • ggf. muss es sich um ein Fahrzeug mit extern aufladbarem Speicher handeln

Der Nachweis der Voraussetzungen kann durch Vorlage der Übereinstimmungsbescheinigung (COC), einer Datenbestätigung, eines Gutachten gem. § 13 EG-FGV oder § 21 StVZO sowie einer Herstellerbestätigung oder Bestätigung eines amtl. anerkannten Sachverständigen erfolgen.

Rechtsgrundlage

§ 9a Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)
§ 2   Elektro-mobilitätsgesetz (EmoG)(Begriffsbestimmungen)

Was sollte ich sonst noch wissen?

E-Plakette für ausländische Elektrofahrzeuge © Landkreis FrieslandDie Blaue E-Plakette
(nur für im Ausland zugelassene Fahrzeuge):

Damit auch ausländische Fahrzeuge entsprechend als E-Fahrzeug gekennzeichnet werden können, kann auf Antrag eine blaue E-Plakette ausgegeben werden. (Dies ist nicht zu verwechseln mit der "blauen Feinstaubplakette"). Sie ist nicht für in der Bundesrepublik zugelassene Fahrzeuge erhältlich. Diese werden mit einem E-Kennzeichen versehen. Ausländische Fahrzeughalter können die Plaketten für ihre im Ausland zugelassenen Fahrzeuge bei einer deutschen Zulassungsbehörde beantragen. Sie muss von außen am Fahrzeugheck angebracht werden. Mit dem Antrag ist als Nachweis die ausländische ZB, die EG-Übereinstimmungserklärung/ COC oder eine sonstige zum Nachweis geeignete Unterlage vorzulegen.

Weitere Informationen zum E-Kennzeichen erhalten Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (www.bmvi.de)

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