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Wirtschaftliche Jugendhilfe

Allgemeine Informationen

Wirtschaftliche Jugendhilfe

Ambulante Jugendhilfen, teilstationäre und stationäre Jugendhilfe werden nach Bedarfsfeststellung durch die Fachkräfte vom Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) gewährt. Die finanzielle Abwicklung erfolgt durch die Fachkräfte der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.

Folgende Jugendhilfe gibt es gemäß § 27ff SGB VIII  zur Unterstützung von Kinder , Jugendlichen und Familien:

1 . Ambulante Jugendhilfe

  • Hilfen zur Erziehung nach §§ 27 ff. Sozialgesetzbuch Achtes Buch
  • Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder nach § 35 a SGB VIII
  • Eingliederungshilfe in Form von Legasthenie-/Dyskalkulietherapien, Autismustherapien

2. Teilstationäre Jugendhilfe

Besuch von Kindern und Jugendlichen  z. B. in einer Tagesgruppe

mehr zum Thema Eingliederungshilfe nach § 35a Sozialgesetzbuch Achtes Buch

3. Stationäre Jugendhilfe

Unterbringung von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen in

  • Pflegefamilien oder
  • stationären Einrichtungen

Den Flyer mit Informationen über die Aufnahme eines Pflegekindes können Sie hier herunterladen

Pflegeeltern, die Kinder und Jugendliche im Rahmen der Allgemeinen Vollzeitpflege gemäß § 33 SGB VIII betreuen, erhalten Pflegegeld. Dieses Pflegegeld umfasst die materielle Versorgung des Kindes sowie die Honorierung des Pflege- und Erziehungsaufwandes der Pflegeeltern. Die Höhe richtet sich nach dem Alter des Kindes ab dem 01.01.2019 wie folgt:

Alter des Kindes

für materielle Aufwendungen

Erziehungsbeitrag Summe   

0 - 5 Jahre

560,00 € 245,00 € 805,00 €
6 - 11 Jahre 644,00 € 245,00 € 889,00 €
ab 12 Jahre 709,00 € 245,00 € 954,00 €

Das Pflegegeld errechnet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Von den o. g. Pflegegeldleistungen ist die Hälfte des Kindergeldes abzusetzen, wenn das Pflegekind das älteste Kind im Haushalt ist, für welches Kindergeld gezahlt wird. In allen anderen Fällen wird ¼ des Kindergeldes vom Pflegegeld abgesetzt.

Für eine Betreuung im Rahmen einer Sozialpädagogischen Vollzeitpflege wird ein Aufschlag von 10% für materielle Aufwendungen und der doppelte Erziehungsbeitrag gezahlt. Für die Betreuung im Rahmen der Sonderpädagogischen Vollzeitpflege erhalten Pflegeeltern einen Aufschlag von 20% für materielle Aufwendungen und den vierfachen Erziehungsbetrag.

Neben dem Pflegegeld können zusätzlich folgende Beihilfen unud Pauschalen bei Allgemeiner-, Sozialpädagogischer- und Sonderpädagogischer Vollzeitpflege durch Beschluss des Kreisausschusses vom 25.09.2013 ab dem 01.01.2014 gewährt werden:

Erstausstattung von Mobilar und Ausstattungsgegenständen innerhalb der ersten sechs Monate nach Beginn der Vollzeitpflege. Bei Wechsel der Pflegestelle bzw. Verselbstständigung ist die Mitnahme anzustreben bis zu 600,00 €
Erstausstattung von Bekleidung im Bedarfsfall innerhalb der ersten sechs Monate nach Beginn der Vollzeitpflege bis zu 300,00 €
Gebühren für einen Halbtagsplatz in Kindertageseinrichtungen in voller Höhe
für die Ersteinschulung (Zuschuss auf Nachweis) bis zu 130,00 €
Kosten für nichtausleihbare Schulbücher/ Arbeitshefte und Schulmaterialien werden auf Nachweis durch Materialliste der Schule übernommen. Hierzu gehören nicht Schreib- und Verbrauchsmaterialien sowie Kopierkosten  
Kosten für Schülerbeförderung zu einer geeigneten Schule werden nach Maßgabe des Hilfeplanes gewährt, soweit diese nicht von Dritten übernommen werden  
für mehrtägige Klassenfahrten (Taschengeld  wird nicht übernommen)  50 % der Kosten
für Urlaubsreisen sowie Freizeitfahrten einschl. Konfimandenzeiten auf Nachweis bis zu 125,00 €
bei Taufe, Konfimation, Kommunion, Jugendweihe oder vergleichbare Feste auf Nachweis bis zu 200,00 €
für die Anschaffung eines Fahrrades auf Nachweis (alle drei Jahre)  bis zu 100,00 €
Fahrtkosten werden nach Maßgabe des Hilfeplanes übernommen (Nachweise sind vorzulegen)  
Kosten für die Verselbstständigung (auf Nachweis) bis zu 800,00 €
Weihnachtspauschale 40,00 €
Sonderzahlungen können nach vorheriger Absprache nach Entscheidung der Jugendamtsleitung übernommen werden  
Zuschuss zur Altersvorsorge, 50 % des eingezahlten Betrages für die Hauptpflegeperson anteilsmäßig pro Pflegekind bis zu 42,53 € mtl.
Zuschuss zur Unfallversicherung pro Pflegeelternteil bis zu 137,94 € jährlich

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Richtlinie über Hilfen zur Erziehung in Form von Vollzeitpflege (hier klicken)

4. Heranziehung der Eltern zu

  • Kostenbeiträgen

Bei teilstationären und stationären Jugendhilfemaßnahmen sind die Eltern verpflichtet entsprechend ihrer Einkommens- und Familienverhältnisse zu den Kosten der Maßnahme beizutragen. Bei stationären Maßnahmen wird vom kindergeldberechtigten Elternteil zumindest ein Kostenbeitrag in Höhe des Kindergeldes gefordert. Mögliche weitere Einnahmen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe sind neben dem oben genannten Kostenbeitrag der Eltern sogenannte Ersatzleistungen wie Waisenrente, Berufsausbildungsbeihilfen oder Ausbildungsförderung (BAföG).

Die Fax-Nr. für die Wirtschaftliche Jugendhilfe lautet 04461/919-8332.

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