Mit dem Projekt „Sternenfunkeln über Friesland“ möchten alle Projektbeteiligten die Bürgerinnen und Bürger, Betriebe, Behörden und weitere Akteure im Landkreis Friesland dazu einladen, nachts die Außenbeleuchtungen zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr überall dort auszuschalten, wo diese nicht sicherheitsrelevant ist.
Sternenfunkeln über Friesland
Allgemeine Informationen
Diese unkompliziert umzusetzende Maßnahme hat eine Fülle positiver Auswirkungen zur Folge: Energie, Ressourcen und Geld werden eingespart, gleichzeitig wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, die nachtaktive Tierwelt, ob Insekten, Sing- oder Zugvögel, wird weniger beeinträchtigt, der Sternenhimmel, das älteste Kulturgut der Menschheit, wird wieder erlebbar, und die menschliche Gesundheit wird durch die Verbesserung der Bedingungen für einen erholsamen Schlaf gefördert.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben wir uns an die Nutzung und Zunahme nächtlicher Beleuchtung, ob Straßenlaternen, Ampeln, Werbung, Strahler und Schmuckleuchten am Haus und im Garten gewöhnt, sie ist uns selbstverständlich geworden.
Nun lassen die aktuellen Herausforderungen, ob Energiekrise, Klimawandel oder Schwinden der Biodiversität, denen wir gegenüberstehen, diese Gewohnheit jedoch in einem neuen Licht erscheinen. Die Projektbeteiligten übernehmen mit diesem Projekt zudem Verantwortung für die besondere Lage des Landkreises Friesland mit dem Weltnaturerbe Wattenmeer vor der Haustür. Zugleich übernehmen sie Vorbildfunktion für andere küstennahe Landkreise und Städte in der Region.
Achtzig Prozent der Weltbevölkerung leben laut Institut „Light Pollution Science and Technology Institute“, Italien, derzeit unter einem lichtverschmutzten Himmel. Die Milchstraße ist für mehr als ein Drittel der Menschheit nicht mehr sichtbar.
Wie sieht der Nachthimmel bei Ihnen zu Hause aus, welcher Lichtemission sind Sie ausgesetzt?
Auf dieser Karte können Sie die Lichtemission Ihres eigenen Wohnortes in Friesland herausfinden: Light pollution map
Die Ziele des Projektes „Sternenfunkeln über Friesland“ im Detail:
Machen Sie mit!
- Bürgerinnen und Bürger: Gibt es bei Ihnen zu Hause draußen auf dem Grundstück eine Lichtquelle, die die ganze Nacht über in den Himmel strahlt? Hat diese Beleuchtung einen konkreten Nutzen? Könnte der Lichtkegel so optimiert werden, dass kein Anteil der Strahlung mehr nutzlos in den Himmel leuchtet? Jeder Beitrag zählt! Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen und Ideen zum Thema „Reduktion der Lichtverschmutzung“ im Landkreis Friesland an folgende E-Mailadresse: sternenfunkeln@friesland.de
- Kommunen, Unternehmen, Organisationen: Möchten Sie freiwillig einen Beitrag zur Reduktion der Lichtverschmutzung in Friesland leisten und Teil des Projekts „Sternenfunkeln über Friesland“ werden? Für freuen uns über jeden Projektteilnehmer! Für eine Projektteilnahme bitten wir um die Zusendung folgender Angaben an die E-Mailadresse sternenfunkeln@friesland.de
1. Logo des Unternehmens / der Organisation / der Kommune
2. Kontaktdaten und Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner
3. Art der freiwilligen Maßnahme zur Reduzierung der Lichtverschmutzung und Angabe des Zeitpunktes, seit wann die Maßnahme umgesetzt wird, bzw. ab wann die Umsetzung geplant geplant ist
4. Und optional ein kurzes Statement, warum Ihre Organisation an diesem Projekt teilnimmt und die Projektziele unterstützt
Die eingereichten Angaben werden auf dieser Seite veröffentlicht.
Wir machen mit:
Landkreis Friesland
Lindenallee 1
26441 Jever
Ansprechpartner: Henrike Wiggering
Telefon: 04461 / 919 5111
E-Mail: h.wiggering@friesland.de
Maßnahmen: Initiierung und Durchführung des Projektes "Sternenfunkeln über Friesland". Ausstellen der Außenbeleuchtung der eigenen Liegenschaften von 21/22 bis 06 Uhr (sofern möglich und nicht z.B. noch eine Veranstaltung stattfindet). Die Maßnahme ist unbefristet.
Statement: „Licht sollte nur dort eingesetzt werden, wo es auch einen Zweck erfüllt. Wo Licht keinen Zweck erfüllt, führt dies zu unnötiger Lichtverschmutzung mit verschiedenen negativen Auswirkungen. Als Landkreis setzen wir uns gegen sinnlose Lichtverschmutzung ein - für das Klima, für die Artenvielfalt, für einen gesunden Schlaf und für das Kulturgut Sternenhimmel.“ Landrat Sven Ambrosy
MOBILUM-Mobile Umweltbildung
Lindenallee 1
26441 Jever
Ansprechpartnerinnen: Petra Walentowitz, Susanne Ekhoff
Telefon: 0151 51440 267
E-Mail: mobilum@friesland.de
Maßnahmen: Initiieren und Durchführen des Projektes "Sternenfunkeln über Friesland". Im Rahmen der MOBILUM-Projekttätigkeit und Umweltbildung informieren über das Thema "Bedeutung der nächtlichen Dunkelheit" und sensibilisieren für den sinnvollen Einsatz von Außenbeleuchtung.
Statement: "Wir freuen uns, dieses Projekt gemeinsam mit den vielen Akteuren umsetzen zu können, denn die einfach umzusetzende Maßnahme der Reduzierung nächtlicher Außenbeleuchtung hat eine Fülle positiver Auswirkungen zu Folge: So werden Energie und Ressourcen eingespart, gleichzeitig wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, die nachtaktive Tierwelt, ob Insekten, Sing- oder Zugvögel, wird weniger beeinträchtigt und das Kulturgut "Sternenhimmel" wird für uns und unsere Kinder wieder erlebbar. Alle Projektbeteiligten übernehmen zudem Verantwortung für die besondere Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Weltnaturerbe Wattenmeer und Vorbildfunktion für andere küstennahe Landkreise und Städte in der Region".
Gemeinde Zetel
Ohrbült 1
26340 Zetel
Ansprechpartnerin: Wiebke Grolman
Telefon: 04453 935 227
E-Mail: grolman@zetel.de
Maßnahmen: Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Zetel hat eine Anpassung der Straßenbeleuchtungszeiten beschlossen. Bislang leuchteten die Lampen in der Winterzeit von Sonntag- bis Donnerstagnacht bis 23:30 Uhr, freitagnachts bis 1 Uhr und in der Nacht von Samstag auf Sonntag durchgehend. Seit Mitte Dezember werden sie jeweils eine Stunde früher ausgeschaltet und Samstagsnachts geht das Licht um 1 Uhr aus. Auch die morgendlichen Anschaltzeiten verändern sich um eine Stunde: Statt um 5 Uhr schalten sich die Lichter nun um 6 Uhr früh an und Sonntagmorgens erst um 6:30 Uhr. Ausnahmen: Wenn die örtliche Disco geöffnet ist, bleiben die Leuchten in Zetel die ganze Nacht an. Auch in der Silvesternacht blieb die Gemeinde die ganze Nacht beleuchtet. Die Straßenlampen sind zudem oben geschlossen, sodass kein Licht unnötig in den Himmel gestrahlt wird, und nach und nach werden die alten Leuchten durch dimmbare LEDs ersetzt. Diese werden dann möglichst stark gedimmt, aber so, dass die Sicherheit noch immer gewährleistet ist. Die kommunalen Liegenschaften wie das Rathaus und das Schloss werden nicht mehr angestrahlt.
Statement: Durch diese Maßnahmen möchte die Gemeinde Zetel mehrere Punkte zugleich adressieren: Sie möchte auf die Energiekrise reagieren, Strom und Kosten sparen und somit auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Auch Insekten und Tiere werden damit weniger beeinträchtigt und Menschen können einen besseren Schlaf finden. Dass durch die Verringerung der Lichtverschmutzung der Sternenhimmel besser zu sehen ist, ist ein Gewinn für die ganze Gemeinde.
Stadt Schortens
Oldenburger Straße 29
26419 Schortens
Ansprechpartner: Karsten Töpel, Klimaschutzmanager
Telefon: 04461 982274
E-Mail: Karsten.toepel@schortens.de
Maßnahmen:
- In den Jahren 2017 bis 2019 hat die Stadt Schortens den größten Teil der 42 Straßenbeleuchtungszüge energetisch mit einem Förderprogramm sanieren können. So konnten in den Straßenbeleuchtungszügen zwischen 30% bis 80% Strom nach der Sanierung eingespart werden
- Nach den LED-Umrüstungen wurden „peu à peu“ auch die Ein- und Ausschaltzeiten im ganzen Stadtgebiet Schortens fortlaufend optimiert
- Im Rahmen des Energiecontrollings kann die Stadt Schortens nunmehr bis zum Ende des Jahres 2023 auch auf intelligente Messsysteme zurückgreifen, was es ihr ermöglicht, eine sehr genaue Kontrolle für Analysen und Bewertungen durchzuführen
- Die Stadt Schortens hat vor, in einem Pilotprojekt bei einem ausgewählten Straßenbeleuchtungszug auf eine präsenzabhängige geregelte Straßenbeleuchtung umzurüsten
- Die Außenbeleuchtung der eigenen Liegenschaften wird morgens zwischen 5:30 und 6 Uhr eingeschaltet. Nachts wird die Außenbeleuchtung an den Gebäuden nur bei Bedarf eingeschaltet
Statement: Die Stadt Schortens möchte auf die weltweit politisch herbeigeführte Energiekrise gegenwirken, um Strom und Kosten zu sparen. Durch die Datendigitalisierung ist hierbei ein wesentlicher Baustein im Energiecontrolling zur stetigen Kontrolle geschaffen worden. Zu viel und schlecht gesteuertes Licht in kalten Lichtfarben in der Außen- und Straßenbeleuchtung beeinträchtigt nachweislich das Leben vieler nachtaktiver Tierarten, stört Pflanzen und belastet die Gesundheit der Menschen. Daher möchte die Stadt Schortens auch weiterhin aktiv die Lichtverschmutzung bekämpfen und die „Urbanität und Ökologie“ in der Stadt Schortens mehr in Einklang bringen!
Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer
Virchowstraße 1
26382 Wilhelmshaven
Ansprechpartnerin: Katrin Kirfel
Telefon: 04421 / 911 161
E-Mail: katrin.kirfel@nlpvw.niedersachsen.de
Maßnahmen: Unterstützung für die Zertifizierung der „Sterneninsel Spiekeroog“ einschließlich der Erstellung u.a. von Infotafeln, Erlebnisorten und einer Sternen-Insel-Webseite. Durchführung von Informationsveranstaltungen und eines Workshops zur Entwicklung von Dark Sky Erlebnisangeboten. Schulungen und Auszeichnung von Dark Sky-Führern.
Statement: „Die NLPV findet das Projekt „Sternenfunkeln über Friesland“ toll, weil es ergänzt und unterstützt, was wir seit 2018 anstreben – die nächtliche Dunkelheit in der Wattenmeer-Region weiter zu schützen und wiederherzustellen, um das Funktionieren gesunder, artenreicher nächtlicher Lebensräume zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Wattenmeer-Region zu leisten.“
Oldenburgische Landschaft
Gartenstraße 7
26122 Oldenburg
Ansprechpartner: Michael Brandt
Telefon: 0441 / 779180
E-Mail: brandt@oldenburgische-landschaft.de
Maßnahmen: Außerhalb der Öffnungszeiten ist unser Gebäude, in dem sich die Geschäftsstelle befindet, nicht erleuchtet. Es gibt nur eine Außenbeleuchtung im Bereich der Treppenstufen zum Eingang und am Fahrradstellplatz. Gern sind wir bereit, im Rahmen unseres Engagements für den Natur- und Umweltschutz als Netzwerkstelle und über das Projekt „Naturkieker“ für das Projekt „Sternenfunkeln über Friesland“ zur Verfügung zu stehen. Wir werden die Projektidee auch in unsere Arbeitsgemeinschaft Natur, Umwelt und Landespflege einbringen, um dort eine tätige Beteiligung zu erreichen.
Statement: „Lichtverschmutzung ist ein lange Zeit nicht erkannter Bereich der Umweltverschmutzung. Neben dem unnötigen Energieverbrauch schädigt die oft sinnlose Beleuchtung von Gebäuden, Straßen, Plätzen und privaten Gärten unsere Fauna nachhaltig. Hier vor allem Vögel und Insekten. Jeder und Jede kann im privaten Bereich hier einfache, aber effektive Maßnahmen ergreifen. In noch größerem Maße muss ein Bewusstseinswandel für das Problem Lichtverschmutzung im Bereich der Kommunen, des Einzelhandels und der Wirtschaft allgemein (z. B. Schaufensterbeleuchtung, Straßenbeleuchtung etc.) erreicht werden. Im In- und Ausland gibt es hierzu bislang nur vereinzelt Initiativen. Dieses muss sich ändern.“
Schlossmuseum Jever
Schlossplatz 1
26441 Jever
Ansprechpartnerin: Antje Sander
Telefon: 04461 / 969 35 0
E-Mail: info@schlossmuseum.de
Maßnahmen: Licht aus für das Sternenfunkeln: Wir beteiligen uns an der Aktion, in dem wir im Schlosspark keine Beleuchtung anbieten und die Außenbeleuchtung des Schlosses spätestens um 22 Uhr ausschalten. Zurzeit verzichten wir ganz auf eine Illumination.
Statement: „Der dunkle Nachthimmel mit dem Sternenfirmament war über Jahrtausende hinweg ein Naturschauspiel, das die Menschen tief beeindruckt hat. Die Zeichen, die man am Himmel entdeckte und dann für das eigene Schicksal deutete oder die exakten astronomischen Beobachtungen haben auch in Friesland eine lange Tradition. Himmelsleuchten, Regenbogen, Kometen und auffällige Sternenkonstellationen beobachtete schon Fräulein Maria mit ihrem Hofstaat beim Grashaus und am Strand von Schillig. Die hohen Türme der Kirchen und die Mühlen waren geeigneten Beachtungsplätze für sternenkundliche Forschungen mit wissenschaftlichem Anspruch, die schon vor rund 200 Jahren von neugierigen und wissensdurstigen Menschen aufgesucht wurden. Damit dieser einzigartige Schatz, der den Verstand herausfordert und uns tief in unserem Innern berührt, auch für kommende Generationen noch erlebbar bleibt, ist die Aktion „Sternenfunkeln über Friesland“ nicht nur für die vielen nachtaktiven Tiere wichtig, sondern auch für uns Menschen von existenzieller Bedeutung.“ (Antje Sander, Schlossmuseum Jever)
Regionales Umweltzentrum Schortens e.V.
Ginsterweg 10
26419 Schortens
Ansprechpartnerin: Ina Rosemeyer
Telefon: 04461 / 891652
E-Mail: info@ruz-schortens.de
Maßnahmen: Unsere Außenbeleuchtung wird per Bewegungsmelder gesteuert, ist also nur bei Bedarf angeschaltet. Desweiteren sensibilisieren wir bei unseren Bildungsveranstaltungen für das Thema Lichtverschmutzung und motivieren zum Abschalten überflüssiger Beleuchtung im Rahmen von Klimaschutz- bzw. Energiesparmaßnahmen.
Statement: Beleuchtung, die lediglich Dekorationszwecken dient, sollte generell auf den Prüfstand und wo immer möglich abgeschaltet werden. Bei allen anderen Zwecken muss der Einsatz von Bewegungsmeldern, Lichtsensoren, Zeitschaltuhren oder eine einfache Reduzierung der Leuchtquellen bzw. deren Leuchtintensität geprüft werden, damit Lampen nur dann leuchten, wenn es auch sinnvoll und nützlich ist. Nach dem Motto: So kurz wie möglich und nur so hell wie unbedingt nötig. Unternehmen, Kommunen und weitere öffentliche Institutionen können hier mit gutem Beispiel vorangehen.
Kreishandwerkerschaft Jade
Am Hillernsen Hamm 16
26441 Jever
Ansprechpartner: Peter Brunken
Telefon: 04461 / 7456913
E-Mail: peter.brunken@jade-handwerk.de
Maßnahme: Als Maßnahme könnte ich mir vorstellen, dass die Friesländer Betriebe zu einem bestimmten Zeitraum ihre Beleuchtung ausschalten. Vielleicht fallen uns noch weitere Maßnahmen ein.
Statement: „Gerne unterstützen wir auch dieses tolle Projekt von MOBILUM-Mobile Umweltbildung. Wer sitzt nicht gerne bei klarer Sicht im Garten mit Blick nach oben und genießt den tollen Sternenhimmel. Doch je enger die Bebauung im Umfeld ist, desto größer ist die „Lichtverschmutzung“. Selbst die eigene kleine Lampe bei der Terrassentür zeigt uns, was in der Nacht so unterwegs ist. Tausende von Insekten! Da fragt man sich doch, was ist erst bei den großen beleuchteten Parkplätzen, den Schaufenstern etc. los. Nicht nur die Insekten sind irritiert, was geht wohl in den Köpfen von Kleintieren wie Vögel, Fledermaus und Co. vor, wenn die Bürger wieder zur Weihnachtszeit ihr Eigenheim in tausende kleiner Lichtquellen verwandeln. Ist die Energiekrise doch nicht so groß? Da wird das Gewissen mit Energiesparlampen bzw. LED-Beleuchtung beruhigt. Vielleicht kann man ja mal drüber nachdenken, ob das alles wirklich so sein muss. Weniger ist mehr, denn es gab auch schon Weihnachten vor der Erfindung des elektrischen Stromes“.
Stiftung Gewässerschutz Weser Ems
Georgstraße 4
26919 Brake
Ansprechpartnerin: Annette Groth, Geschäftsführerin
Telefon: 0160 / 91932968
E- Mail: groth@stiftung-gewaesserschutz.de
Maßnahmen: Sensibilisierung und Kommunikation im Rahmen der Stiftungsaktivitäten
Statement: „Das Projekt „Sternefunkeln über Friesland“ verfolgt mit einfachen Mitteln wichtige Ziele: den Schutz von nachtaktiven Insekten, Vögeln und anderen Tieren durch Verminderung der nächtlichen Lichtverschmutzung und leistet damit einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Die damit verbundene Energieersparnis zahlt auf den Klimaschutz ein. Diesen Zielen fühlen wir uns mit der Stiftung Gewässerschutz Weser Ems ebenso verpflichtet und unterstützen dieses Vorhaben daher herzlich gerne.“
Oldenburgisch- Ostfriesischer Wasserverband, OOWV
Georgstraße 4
26919 Brake
Ansprechpartner: Christoph Kraft, Regionalleiter Friesland/Wittmund
Telefon: 04401 / 9160
E-Mail: kraft@oowv.de
Maßnahmen: Abschalten aller vermeidbaren Lichtquellen, Sensibilisierung und Kommunikation über Pressemitteilungen uns Social Media.
Statement: „Diese Aktion ist bei uns im OOWV sofort auf offene Ohren gestoßen- wir setzen an unseren Liegenschaften schon seit längerem unterschiedliche ökologische Maßnahmen wie z.B. insekten- und vogelfreundliche Bepflanzungen, Blühwiesen, Insektenhotels und Nisthilfen um, eine Verringerung der nächtlichen Lichtverschmutzung ist da eine logische Ergänzung. Wir werden alle vermeidbaren und technisch nicht notwendigen Beleuchtungen abstellen und sind gerne dabei.“
Kreislandvolkverband Friesland e.V.
Albrecht-Thaer-Straße 2
26939 Ovelgönne
Ansprechpartner: Gerke Albers, Andrea Vogt
Telefon 04401 / 980522
E-Mail: kreislandvolk.friesland@ewetel.net
Maßnahmen: Wir werden unsere Mitglieder informieren, wie sie die Beleuchtung ihrer Gebäude und Außenanlagen insektenfreundlich gestalten können, und sie motivieren, sich auch in diesem Bereich für den Insektenschutz zu engagieren.
Statement: „Insekten sind nicht nur wichtig für intakte Ökosysteme, sondern auch für eine funktionierende Landwirtschaft: Damit Kulturen wie Raps, Gemüse oder Obst gute Erträge liefern, sind sie auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Daher ist Insektenschutz besonders für Landwirte ein wichtiges Thema. Wir engagieren uns in vielfältiger Form für den Insektenschutz, z.B. durch die Anlage von Blühstreifen, durch die Weidehaltung unserer Tiere oder im Rahmen des „Niedersächsischen Wegs“ durch die Einhaltung von Gewässerrandstreifen bei der Ausbringung von Dünger und Pflanzenschutzmitteln. Gerne werben wir dafür, im Projekt „Sternenfunkeln“ auch den Einsatz von nächtlicher Beleuchtung auf den Prüfstand zu stellen.“
Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
Moslestraße 6
26122 Oldenburg
Ansprechpartner: Felix Jahn
Telefon: 0441 / 2220 400
E-Mail: jahn@oldenburg.ihk.de



















